WordPress-Blog einrichten – jetzt aber ran an die Inhalte!

Carla Maria

Carla Maria ist Gründerin des Blogs "Moin Mollie!" Mit Herzblut und Augenzwinkern, aber auch viel Leidenschaft und Ernst schreibt sie zu allen Themen, die sie in ihrem Alltag beschäftigen. "Wichtig ist, was du draus machst." Über jeden Kommentar zu ihren Beiträgen freut sie sich übrigens sehr - egal wie lang oder kurz er ist :)

Jetzt geht es ans Eingemachte! Wir beide schauen uns heute noch ein paar Grundeinstellungen beim WordPress-Blog einrichten an. Und ein paar Infos zu Bildern und Texten gibt es auch. Dann haben wir es geschafft und du kannst endlich loslegen…

Die WordPress-Installation – welche grundlegenden Einstellungen sollte ich nicht vergessen?

WordPress selbst bringt eine Handvoll Einstellungen mit, die dir nützlich sein können. Du solltest am Besten einmal alles von unten nach oben, von rechts nach links durchgehen. Dann kennst du nicht nur alle Ecken deines WordPress-Backends, du weißt auch, dass du definitiv nichts vergessen haben kannst.

Hier ein paar Infos, was du wo finden kannst:

Hier findest du den Bereich, in dem du dein Theme festlegen, individualisieren und Menüs erstellen kannst. Außerdem pflegst du deine Widget-Bereiche in dieser Kategorie.

WICHTIG! Lege einen zweiten Admin mit einer ganz anderen E-Mail-Adresse an. Falls mal dein Passwort unwiderruflich weg ist oder du gehackt wirst oder oder oder…

Via Gravatar kannst du Profilbilder für deine Autoren festlegen. Aber das ist ein externer Dienst, als lies nach.

Hier kannst du deine Website-Daten exportieren. Das umfasst deinen Content – also Medien, Beiträge und Seiten – nicht aber deine Datenbank. Die Sicherung deiner Datenbank kannst du – manuell und / oder automatisch – bei deinem Hoster vornehmen. Das solltest du übrigens immer VORHER machen – eine Sicherung, wenn du was am Theme oder an PlugIns machst…

Hier gibt es viele wichtige Dinge! Fangen wir an…

Allgemein: Hier legst du die Admin-E-Mail-Adresse für deinen Blog fest und das Datumsformat der Beiträge.

Schreiben: die Standard-Kategorie für Beiträge ist hier.

Lesen: Hier kannst du festlegen, ob du eine individuelle Seite als Startseite willst und deine Blogseite dann eine andere im Menü ist oder aber dein Blog einfach nur dein Blog ist – wie bei mir. Außerdem legst du fest, wie viele Beiträge pro Seite ausgegeben werden. Wegen meinem Theme sind es bei mir über 20 – wenn du das hier frisch liest, ist die Pagination also nicht sichtbar.

Noch was: Du kannst hier festlegen, ob die Seite insgesamt indexiert werden darf. Wenn du am Anfang die Einrichtung machst, setz doch den Haken. Dann kannst du in Ruhe arbeiten und die Indexierung erlauben, wenn du fertig bist. Fand ich super hilfreich!

Diskussion: legt alles rund um die Komentar-Funktion fest.

Medien: Standardgrößen für die Bilder. Ich habe sie im Standard gelassen, aber das kannst du selbst entscheiden.

Permalinks: bei mir definitiv der Beitragsname. DAS ist eine wichtige Einstellung VOR der Onlinestellung!

Datenschutz: bestimmt, welche Seite die Datenschutzerklärung beinhaltet. Einfluss ist mir aber unbekannt.

WordPress-Blog einrichten: Bilder und alles was dazu gehört

Egal ob du bildlastig arbeitest oder nicht, du solltest deine Bilder optimieren. Das sind ganz einfach Handgriffe.

Dein Theme bringt an der ein oder anderen Stelle vielleicht vorgegebene Bildgrößen mit, aber das Schöne an WordPress ist, dass man viel selbst bestimmen kann was das angeht.

Mein Tipp: Lege deine Bildgrößen einmal fest und halte dich daran. Das sorgt für ein harmonisches Aussehen des Blogs.

Für dein Theme brauchst du vielleicht bestimmte Seitenverhältnisse, das kann dir eine gute Orientierung geben. Und dann solltest du deine Bilder auf die richtige Größe zuschneiden – bei WordPress immer die maximale, die man braucht. Vorschaubilder zeigt er selbst korrekt an, außer dein Theme hat ein eigenes Feld dafür, dann nicht.

Ich nutze einen einfachen Online-Foto-Editor, um meine Bilder zuzuschneiden. Du kannst dort PNG oder JPEG exportieren. Und zum weiteren Reduzieren habe ich ja mein PlugIn dann.

Nicht nur Texte, auch Bilder brauchen SEO-Angaben und Bildbeschriftungen. Die kannst du unter „Medien“ ganz einfach bearbeiten und sie aktualisieren sich auch automatisch an den Beiträgen, falls du da mal nacharbeiten musst… 😉

Über den Customizer kannst du dein Favicon hochladen – ein kleines Vorschaubild oben im Browser. Wenn du das nicht machst, dann siehst du wie bei mir aktuell noch einfach das WordPress-Icon. Ist aber auch okay… 🙂

WordPress-Blog einrichten: Texte und alles was dazu gehört

Jetzt geht es ans Eingemachte – deine Beiträge, deine Texte.

Hier hast du mit deiner Vorbereitung schon viel Vorarbeit geleistet! Die macht sich jetzt bezahlt.

Jede Kategorie und jedes Schlagwort hat eine Übersichtsseite, die anklickbar und erreichbar ist. Nun kannst du ganz technisch werden und der Suchmaschine verbieten, die zu finden.

ODER du machst dir einfach die Mühe und vergibst sowohl Beschreibungs- als auch SEO-Titel und -Texte für jede einzelne Kategorie und auch die Schlagwörte.

Keine Sorge: du kannst auch hier in Ruhe nacharbeiten, wenn du mal ein kreatives Tief hast und einfach abarbeiten willst. Ist genauso wie mit mir und dem übersetzen… 😉

DAS habe ich diese Woche neu entdeckt und mich riesig gefreut! Nun hatte ich ja im Editor einen Haufen Elemente zur Verfügung, aber wollte und konnte gar nicht alle nutzen.

Nun – rechts gibt es drei kleine schwarze Punkte und dahinter verbergen sich zwei wunderbare Einstellungen:

  1. Block-Manager: hier kannst du anhaken, welche Inhaltsblöcke zur Verfügung stehen sollen und welche nicht.
  2. Ansicht anpassen: das ließ mich von zwei meiner PlugIns die Darstellungen im Editor ausblenden.

Und jetzt – nichts wie ran und deinen WordPress-Blog einrichten! (Oder nutzen, wenn du fertig bist.)

Das hat sich sicher viel gelesen und ja, das ist auch viel Arbeit. Aber ich hoffe, dass ich dir mit meinen Beiträgen einen kleinen Rahmen, einen leichteren Start geben kann. Das war mein Ziel!

Lass mich doch bitte wissen, wie es dir gefallen hat und ob du noch Fragen hast. Auch was du für Pläne zum Bloggen hast! Und bitte auf jeden Fall, wenn ich dir helfen kann. Ich will kein Geld verdienen hier, das ist ehrlich nur ein nettes Angebot von einem Blogger zum anderen. Gemeinschaft über Wettbewerb, so wie früher.

Danke, dass du dran geblieben bist! Ich freue mich schon, dein Blog-Abenteuer mit WordPress zu entdecken.

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