Postcrossing – die Welt(reise) in deinem Briefkasten

Carla Maria

Carla Maria ist Gründerin des Blogs "Moin Mollie!" Mit Herzblut und Augenzwinkern, aber auch viel Leidenschaft und Ernst schreibt sie zu allen Themen, die sie in ihrem Alltag beschäftigen. "Wichtig ist, was du draus machst." Über jeden Kommentar zu ihren Beiträgen freut sie sich übrigens sehr - egal wie lang oder kurz er ist :)

Neulich schrieb ich dir, wie du via YouTube ganz bequem vom Sofa aus eine Weltreise unternehmen kannst. Heute möchte ich dir die Welt noch ein bisschen näher bringen – mir Postcrossing direkt in deinen Briefkasten. Hast du Lust, dich darauf einzulassen?

Ich würde gerne schreiben, dass ich schon seit Jahren Postcrossing mache, aber „vor Jahren gemacht habe“ trifft es eher. Aktuell habe ich das Gefühl, ich picke mir die besten Dinge aus den letzten zehn Jahren heraus und setze diese in meinem Alltag um. Vielleicht könnte ich dazu einmal etwas schreiben, mal sehen. Heute geht es erst einmal um Postcrossing, was ist seit dem Sommer wieder mitmache.

Was ist Postcrossing?

Postcrossing ist ein ehrenamtlich getragenes Projekt leidenschaftlicher Postkarten-Schreiberlinge. Die haben sich gedacht, wie großartig das wäre, Postkarten aus aller Welt zu erhalten – regelmäßig. Also haben sie eine Plattform geschaffen (in englischer Sprache), auf der ihr Traum in Erfüllung gehen konnte. Und so geht’s:

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Erste Anmeldung und erste Postkarten versenden

Direkt nach der Anmeldung und des Ausfüllens deines eigenen Profils, kannst du loslegen und deine ersten fünf Postkarten versenden. Dann heißt es warten…

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Erste Postkarte in deinem eigenen Briefkasten

Sobald die erste deiner versendeten Postkarten angekommen ist, wird deine Adresse in den Adresspool gegeben. Nun wird jemand dich als Zielort seiner Postkarte erhalten und du erhälst bald eine Postkarte von einem anderen Postcrosser.

Wie lange dauert das? Bei mir hat es nicht ganz einen Monat gedauert. Meine ersten Postkarten gingen in die USA und waren über zwei Wochen unterwegs. Anschließend kamen eine Postkarte aus den Niederlanden und Russland bei mir an.

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Happy Postcrossing! So lange und so viel du willst…

Je mehr Postkarten du versendest und erhältst, umso mehr deiner Postkarten können gleichzeitig unterwegs sein. So kannst du deine Frequenz, wenn du willst, weiter steigern. Ansonsten kannst du aber auch einfach wie ich ganz gemütlich Postkarten versenden, sobald du in Ruhe Zeit dafür hast.

Warum lohnt es sich für mich, mitzumachen?

Ich finde es großartig, dass alle Postkarten einzigartig sind. Kaum mal wird man eine Postkarte doppelt bekommen, da sie von so vielen unterschiedlichen Personen aus so vielen unterschiedlichen Ländern kommen. Jede hat einzigartige Informationen und auch die Briefmarken sind für mich jedes Mal spannend.

Wenn man den Briefkasten öffnet und Postkarten drin sind, dann ist das jedes Mal wieder als würde man als Kind eine Wundertüte öffnen. Die schönsten und besten Motive behält man sehr lange und daraus wird vielleicht sogar eine Postkartenwand.

Außerdem finde ich es großartig zu sehen, wie mehr und mehr Reiselinien der ein- und ausgehenden Postkarten auf der Weltkarte in meinem Profil auf Postcrossing erscheinen.

Meine Postcrossing-Tipps

  • Im Drogeriemarkt gibt es aus Pappkarton sehr günstige Fotoboxen, die für die Lagerung von 10 x 15 cm Fotos gedacht sind. Diese eignen sich bestens zur Lagerung der eigenen und erhaltenen Postkarten sowie von Briefmarken und Stift.
  • Mit Postkartenboxen zu 50 oder 100 Motiven eines Themas, die man z. B. online findet, kann man ein wenig Geld sparen und hat immer eine schöne Postkarte zur Hand.
  • Und ich habe auch gehört, auf dem Flohmarkt kann man wirklich manchmal recht günstig an schöne Postkarten-Sammlungen kommen, die noch nicht versendet wurden.
  • Wenn du kreativ bist, dann kauf doch Blanko-Postkarten und tob dich mit deinen eigenen Motiven aus.
  • Kauf selbstklebende Briefmarken im Zehnerbogen – einfach zu handhaben und du musst nicht wegen jeder einzelnen Karte wieder zur Post oder Briefmarken ausdrucken.

Bin dabei. Aber was soll ich schreiben?

Ui toll, ich freue mich, dass du mitmachst. Erstaunlicherweise ist auf Postkarten weniger Platz als man annimmt. Auf der rechten Seite befinden sich Adresse und Briefmarke, auf und neben der der Poststempel noch Platz haben muss. Und links hast du schon das Datum, die Postcrossing-ID, die Anrede und den Abschied.

Dazwischen passen kurze Worte zu dir, was du gerade erlebt hast, die Antwort auf eine Frage aus dem Profil deines Empfängers oder auch eine kleine Skizze, ein Zitat oder ein kurzes Gedicht, ein Ausschnitt deines Lieblingslieds. Sollte dir einmal wirklich gar nichts einfallen, dann kannst du auf den Postcrossing-Blog gehen und dir das Schreibthema des Monats zu Rate ziehen.

Und hey – du kannst auch gerne deine kurzen Texte hier in den Kommentaren üben! Antwort inklusive. 😉

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CategoriesBerichte
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  1. Ingrid/ile says:

    Liebe Carla,
    das würde mich wirklich reizen, Du kennst ja meine Vorliebe für Post versenden und bekommen.
    Da ich derzeit aber so gut wie überhaupt nicht aus dem Haus komme, muss ich darauf verzichten, leider!
    Briefmarken hätte ich ja , aber Karten bei Ebay oder woanders bestellen, das mag ich nicht.
    Vielleicht irgendwann mal später….
    Liebe Grüße und alles Gute für Euch
    Josef und Ingrid

    1. Carla Maria says:

      Liebe Ingrid,

      danke für deinen lieben Kommentar! Ich hoffe, dass alles gut vorangeht und du bald wieder gemeinsam mit Josef aus dem Haus gehen kannst. Postcrossing läuft euch ja nicht weg… 😉

      Alles Liebe, Carla

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