Porzellancafé – der kreative Place to be 2020

Mit Pikachu bemalter Porzellanbecher, im Hintergrund schwarze Konturfarbenflasche, Pinsel und Farbteller
Carla Maria

Carla Maria ist Gründerin des Blogs "Moin Mollie!" Mit Herzblut und Augenzwinkern, aber auch viel Leidenschaft und Ernst schreibt sie zu allen Themen, die sie in ihrem Alltag beschäftigen. "Wichtig ist, was du draus machst." Über jeden Kommentar zu ihren Beiträgen freut sie sich übrigens sehr - egal wie lang oder kurz er ist :)

Sind deine Wände voller Bilder von Mal-Abenden? Aber du willst trotzdem mal wieder – allein oder mit Freunden – kreativ werden bei einem leckeren, kalten Getränk? Dann ist das Porzellancafé deiner Stadt vielleicht auch dein kreativer Place to be 2020. (Natürlich nur, insofern du noch Platz in den Schränken hast.)

Wie komme ich in ein Porzellancafé rein?

Nun, da gibt es eigentlich nur eine kleine Hürde: die Reservierung. Vor allem mit großen Gruppen und am Wochenende solltest du mit ausreichend Vorlauf deinen Tisch im Porzellancafé reservieren. Mein Tipp: einfach so früh wie möglich anfragen. Meistens kann man eine Personen-Range festlegen und einen Zeitpunkt vereinbaren, wo man sich nochmal mit Details meldet, wenn man sehr früh dran ist.

Kläre am besten auch vorab, was ggf. mitgebracht werden kann. Bei uns in der Stadt ist es so, dass man Kaltgetränke vor Ort kaufen kann. Allerdings Sekt und Kuchen soll und darf sich jede Runde selbst mitbringen. Die Zeit ist auch absolut ausreichend, dass man – vor allem, wenn man nur ein Teil machen will oder zwei einfache – gut noch snacken kann. Und plauschen geht ja sowieso nebenbei.

Was kostet der Spaß?

Das ist ganz unterschiedlich und kommt ganz auf dich an. Bei uns in der Stadt wird ein Mindestumsatz pro Person kalkuliert – sollte eine Person nicht auftauschen, ist man für den Kostenausgleich verantwortlich. Und dann zahlt man je Stück aus Porzellan, das man eben aussucht und bemalt. Farben und Techniken werden nicht extra berechnet, sondern nur die Teile selbst. Und die Getränke… 😉

Wie ist der Ablauf vor Ort?

Da so ein Porzellancafé in der Regel etwas eng ist, empfehle ich dir, die Begrüßung vor dem Laden stattfinden zu lassen und dann einfach gemeinsam reinzugehen. Nimm am Besten nur eine kleine Tasche mit, wenn du so ein Tollpatsch bist wie ich. Denn du musst die Tasche zwangsläufig irgendwo unterbringen und in den Regalen steht Porzellan sowie Farben und Flüssigkeiten auf dem Tisch.

Wenn man ein wenig früher dran ist, kann man meistens direkt schon einmal die erste Runde Getränke bestellen. Auch wird man in der Regel aufgefordert, sich das vorhandene, bemalbare Porzellan einmal anzusehen. So kann man sich ggf. direkt für ein Stück entscheiden. Aber Vorsicht: vor dem Anfassen bitte Hände waschen.

Jeder Tisch erhält dann eine kleine Einführung von den Porzellan-Profis. Und dann geht es an die Farben und Stempel und Materialien. Wenn man eine bestimmte Technik ausprobieren möchte oder sonst irgendwie Hilfe braucht, dann stehen einem die Porzellan-Profis immer freundlich und zuvorkommend zur Seite. Richtig gut!

Übrigens sehen die Farben nach dem Brennen ja anders aus. Daher gibt es zu allen Farben Muster, wie diese nach der Nachbehandlung durch die Porzellan-Profis aussehen. So wird es viel leichter, die richtigen Farben zu treffen, auszusuchen und zu kombinieren.

Darf ich mein Porzellan gleich mitnehmen?

Leider nein, denn die Farben müssen noch eingebrannt werden. Anschließend lackieren die Porzellan-Profis das Porzellan noch so, dass es benutz werden kann. Und sogar in die Spülmaschine darf! Bisher hat mein Becher das auch gut überlebt.

Ich kann nicht malen. Wieso also Porzellancafé?

Zunächst einmal ist es eine wunderbar entschleunigende und gleichzeitig kommunikative Tätigkeit mit deinen Freunden. Zum anderen gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du dein Porzellan verschönern kannst, für die du nicht malen können musst. Einzig und allein ein bisschen Mut zur Kreativität ist gefragt.

Hier eine Auswahl, was du machen kannst:

  • Du kannst auf Porzellan stempeln. Ja wirklich.
  • Seifenblasenmuster. Frag die Porzellan-Profis.
  • Komplette Farbe innen im Becher. Oder auch außen und dann Muster in die Farbe „kratzen“.
  • Schreiben mit Konturenfarbe aus der Flasche.
  • Vorlage aus dem Internet mit Bleistift auf dein Porzellan übertragen und dann nachzeichnen / ausmalen. Der Bleistift „verbrennt“ beim Nachbehandeln durch die Porzellan-Profis.

Hast du jetzt Lust auf das Porzellancafé?

Klasse! Worauf freust du dich am meisten? Hast du schon ein Porzellan und ein Motiv vor Augen? Und wenn nicht, warum nicht? Ich freue mich auf den Austausch mit dir in den Kommentaren.

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