Howto: Flatlays für Letterings mit dem Handy selbst gestalten

Ausschnitt eines Flatlay, links Zauberwürfen, oben und seitlich Stifte, mittig das Lettering auf Papier
Carla Maria

Carla Maria ist Gründerin des Blogs "Moin Mollie!" Mit Herzblut und Augenzwinkern, aber auch viel Leidenschaft und Ernst schreibt sie zu allen Themen, die sie in ihrem Alltag beschäftigen. "Wichtig ist, was du draus machst." Über jeden Kommentar zu ihren Beiträgen freut sie sich übrigens sehr - egal wie lang oder kurz er ist :)

Digitales Lettering als auch digitale Sketchnotes sind toll, denn du kannst so viel ändern wie du willst ohne Papierverschwendung. Und dann gehst du auf Instagram und siehst all diese Letterings mit tollen Hintergründen – Stifte liegen ums Papier, Blumen am Rand, das Lettering ist auf einem hübschen Klemmbrett in dieses Arrangement eingebunden. Und jetzt? Na, das kannst du auch. Und ich schreibe dir hier auf, wie du Flatlays mit wenigen Dingen, überschaubarer Zeit und Technik hinbekommst. Gehen wir es an!

Das brauchst du:

  • Papier (Mein Tipp: Nutze verschiedene Papiere und Größen, um Abwechslung zu schaffen)
  • Stifte (möglichst ohne Logo legbar)
  • Deko-Gegenstände (möglichst nicht zu groß)
  • Foto-Untergründe (Mein Tipp: Tapetenstücke)

So wird’s gemacht:

Wenn du all deine Utensilien zusammen hast, kann es losgehen!

1

Foto-Ort für Flatlays festlegen

Suche dir einen Ort, der möglichst hell ist und auf den die Sonne keine unangenehmen Schatten wirft. Bei mir ist das z. B. die Ablagefläche der Waschmaschine im komplett weißen Badezimmer, auf die durch das Dachfenster gutes Licht fällt. Ich bevorzuge Zeiten, wo es nicht super hell ist, sodass ich auch im Winter gleichmäßig gute Fotos machen kann.

2

Kompositionen für Flatlays zusammenstellen

Es dauert einen Moment, Fotos für Flatlays zu machen. Daher empfiehlt es sich, auf wenigen Untergründen ein bisschen was zu kombinieren. Da mein Bad eng ist und auch so, ist mein Tipp: wo viel Platz ist einmal die Kombinationen durchtesten.

Ich mag die Flatlays relativ aufgeräumt und nicht überladen, deswegen beschränke ich mich pro Flatlay auf zwei bis drei Komponenten. Am Anfang allgemein zu bleiben und z. B. vorwiegend Stifte und Pflanzen zu verwenden, lässt dir sehr offen, welche Letterings du nachher auf dein Flatlay setzt.

Beim Papier arbeite ich gerne mit A5, weil meine Letterings recht kurz sind. Für lange Sprüche vielleicht lieber A4. Ich habe viel weißes Papier fotografiert, aber auch ein wenig schwarz, wo man weiß drauf lettern kann dann. Vielleicht ist auch Kraftpapier eine Option für dich. Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor, sondern teile es lieber in verschiedene Sessions auf.

Mein Tipp: Wenn du etwas organisierter und weniger spontan arbeiten möchtest, schreib dir deine Kompositionen und Farbschema einfach erstmal auf. 😉

3

Flatlays am Stück fotografieren

Fotografiere deine Lettering-Flatlays am Besten am Stück. Ggf. kann deine Kamera am Handy direkt auf eine quadratische Aufnahme umgestellt werden? Das erspart dir das Zuschneiden und erleichtert das Fotografieren, weil du das quadratische Ergebnis für Instagram direkt vor dir hast.

4

Nachbearbeitung der Flatlays mit Lightroom

Die App Lightroom von Adobe kannst du kostenlos in ihren Basisfunktionen am Handy und Tablet verwenden. Damit kannst du deine Bilder mit einem Filter versehen, der die Flatlays aufhellt. Leider gibt es das Preset, das ich damals gekauft habe, nicht mehr. Aber du findest jede Menge Presets im Internet – hier heißt es ausprobieren und deinen Favoriten finden.

5

Und jetzt – nur noch verwenden!

Lege deine Flatlay-Fotos ordentlich ab, sodass du jederzeit von deiner Procreate-App darauf zugreifen kannst. Ich persönlich erstelle immer erst mein Lettering und importiere dann das Flatlay als Hintergrund. Dann nur noch die Größe des Letterings auf das Papier auf dem Flatlay anpassen – fertig.

Bonus: Tipp für deinen Start ins digitale Lettering mit deinen Flatlays

Unbeauftragte, unbezahlte Werbung | Als Franzi aka letteringoutloud mit dem digitalen Lettering angefangen hat, hat sie keinen vernünftigen Guide für die verwendete App gefunden, deshalb hat sie selbst einen erstellt. Der Procreate-Guide für das iPad von Franzi ist meine absolute Empfehlung, wenn du anfängst digital zu lettern oder deine App besser kennenlernen willst. Auf dem Instagram-Account dazu findest du alle Infos – auch zu den Inhalten, die dich im Guide erwarten. Gönn dir das Bundle, es lohnt sich!

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