Feste Routinen und Spontanität – passt das zusammen?

Carla Maria

Carla Maria ist Gründerin des Blogs "Moin Mollie!" Mit Herzblut und Augenzwinkern, aber auch viel Leidenschaft und Ernst schreibt sie zu allen Themen, die sie in ihrem Alltag beschäftigen. "Wichtig ist, was du draus machst." Über jeden Kommentar zu ihren Beiträgen freut sie sich übrigens sehr - egal wie lang oder kurz er ist :)

„Du bist ja gar nicht spontan!“, „Muss immer alles bei dir geplant sein?“ oder auch „Brich doch mal aus deiner Routine aus!“. Ich könnte diese Liste wahrscheinlich fortführen, um Titel aus Zeitschriften ergänzen oder aber ich schreibe dir einfach, warum ich finde, dass Routine und Spontanität sich nicht gegenseitig ausschließen. Im Gegenteil: erst Routine macht Spontanität eigentlich möglich.

Feste Alltagsroutinen

Meine Woche läuft eigentlich immer ziemlich planmäßig ab. Ich arbeite von Montag bis Freitag und unsere Abende verlaufen nach einen festen Muster – montags gehe ich früh ins Bett, dienstags wird gebügelt, mittwochs wird virtuell mit den Freunden Kart gefahren, donnerstags wird geputzt und freitags wird eingekauft. Die Wäsche wäscht am Donnerstag und Freitag, am Montag ist sie trocken genug, um sich die ersten Teile von der Leine zu schnappen.

Diese festen Alltagsroutinen bieten Verlässlichkeit. Ich kann mich darauf verlassen, dass wir alles schaffen, was wir schaffen müssen. Wobei „müssen“ hier ein hochgestecktes Wort ist – es sind eben die Punkte, die uns im Alltag wichtig sind. Wir wissen so auch, welcher Abend wie zeitintensiv ist – wann wir Zeit für einen längeren Bummel durch den Drogeriemarkt haben oder noch einen Abstecher in den Möbelladen machen können (also nach Corona).

Spontanität in die Routine

Und genau diese Routinen sorgen dafür, dass wir spontan etwas anders machen können. Zugegeben – spontan unser virtuelles Kart fahren absagen, das würde ich nicht ohne triftigen Grund machen. Aber alles andere lässt sich wirklich wunderbar hin- und herschieben.

Die festen Routinen geben mir einen Plan vor, ohne dass ich mir dadurch Druck machen muss. Wenn wir mal etwas anderes vorhaben oder – hört, hört – spontan ins Kino gehen wollen (nach Corona), dann können wir ganz einfach die feste Position unserer Routine spontan auf einen anderen Slot verschieben. Wobei wir in der Regel versuchen, nichts in die nächste Woche zu schieben, damit sich keine großen „Arbeitshaufen“ bilden.

Und dann ist da ja noch das Wochenende…

Das hat eigentlich auch eine Routine, aber Corona wirbelt ja alles durcheinander. Samstags ist unser Ausflugstag, während wir sonntags normalerweise ausschlafen und zu Hause bleiben. Manchmal tauschen wir das auch, wenn wir sonntags etwas vorhaben. So haben wir immer einen vollen Tag in der Woche, den wir zu Hause nutzen können – manchmal auch, um liegengebliebenes aufzuarbeiten oder für so „Verwaltungssachen“ 😉

Also hab keine Scheu, dir einen Plan und feste Routinen zu erarbeiten. Du kannst trotzdem spontan sein. Denn du hast die Sicherheit auf deiner Seite, dass alles andere trotzdem funktionieren wird. Mit deinem Plan in deinem Tempo. Ich möchte dich wirklich dazu ermutigen!

Was ist deine Meinung? Passen Routine und Spontanität für dich zusammen? Lass es mich wissen – ich freue mich auf deinen Kommentar und beantworte gerne auch deine Fragen an mich zu diesem Thema.

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