Einfach mal machen – Instagram Reels nutzen

Carla Maria

Carla Maria ist Gründerin des Blogs "Moin Mollie!" Mit Herzblut und Augenzwinkern, aber auch viel Leidenschaft und Ernst schreibt sie zu allen Themen, die sie in ihrem Alltag beschäftigen. "Wichtig ist, was du draus machst." Über jeden Kommentar zu ihren Beiträgen freut sie sich übrigens sehr - egal wie lang oder kurz er ist :)

Video-Content ist, was heute gefordert ist. Einfach und schnell geht das mit Instagram Reels. Warum das so ist und was du dafür brauchst – das erfährst du heute. Und wann startest du mit Instagram Reels durch?

Das Persönliche

Das Wichtigste an Instagram Reels ist deine Persönlichkeit. Egal ob du einfach privat Reels machen möchtest, als Small Business oder als Unternehmen – Instagram ist längst mehr als eine Foto-Sharing-App. Mit deiner Persönlichkeit hebst du dich von anderen ab. Reels bieten die perfekte Möglichkeit, mehr von dir zu zeigen. Hast du ein gutes und interessantes Produkt, geht das natürlich auch so. Oder wenn der Account für dein Haustier ist oder oder oder. Aber gerade der Blick hinter die Kulissen macht den Unterschied. Und das heißt nicht, dass wir deine Kleidergröße wissen wollen, wir wollen nur dein Gesicht sehen, wo es thematisch passt 😉

Das Technische

Zunächst mal brauchst du natürlich ein Handy und die Instagram-App. Dein Account sollte die Möglichkeit haben, Reels zu veröffentlichen. Mein ursprünglicher Account kann das leider immer noch nicht, daher habe ich einen eigenständigen Account für die Instagram Reels eröffnet. Thematisch ist die Trennung bei mir auch ganz sinnvoll, da meine Reels nichts mit meinen sonstigen Themen zu tun haben.

Für die Aufnahmen selbst habe ich unterschiedliche Stative – ein normales Stativ (günstig und mit Handyhalterung), ein Tischstativ und neu jetzt auch ein Gimbal, das ausgeglichene Aufnahmen in der Bewegung ermöglicht. Viele Instagrammer empfehlen auch ein Ringlicht, wenn dir Tageslicht nicht ausreicht. Was du sonst brauchst, hängt mit deinen gewünschten Aufnahmen zusammen. Bist du z. B. ein Coach oder willst Tipps geben, lohnt es sich vielleicht, ein Mni-Studio einzurichten, wo du immer dieselben Licht- und Raumverhältnisse hast. Ich veröffentliche privat und drehe einfach, wo es gerade thematisch passt. Kochst oder backst du, bietet sich deine Küche an, hier kann Licht natürlich zum Thema werden.

Als Apps nutze ich CapCut, wenn ich etwas aufwendigeres produzieren und schneiden will als es mit der Instagram App selbst möglich ist. Phonto verwende ich, um auf meine Vorschaubilder unkompliziert Typo zu bringen. Und Tag Me zur Recherche von passenden und guten Hashtags. Die App spielt auch deutsche Hashtags gut aus, deswegen bin ich an dieser hängengeblieben – da gibt es natürlich viele verschiedene.

Deine Instagram Reels

Wie kommst du auf Ideen für deine Reels?

Meine Inspirationsquellen sind Alltagsszenen und ich entwickle auch Ideen, wenn ich andere Reels sehe. Wenn du ein bestimmtes Thema hast, dann hast du auch einfach an sich schon viel zu sagen. Dann heißt es nur noch, das passende Audio zu finden. Da gibt es grob drei Kategorien: Songs im Trend, Original-Audios (von anderen) und Songs, die zu deinem Inhalt passen und du magst. Natürlich kannst du auch eigene Original-Audios aufnehmen und veröffentlichen oder in der Nachbearbeitung über das gewählte Audio legen. Je nachdem was zu deinem Inhalt passt.

Wie produzierst du deine Reels?

Im Idealfall nimmst du dein Reel direkt auf dem Audio in der Instagram App auf. Dabei kannst du – wenn du alleine bist – z. B. einen Timer setzen oder die Align-Funktion nutzen, wenn du zwischendurch Ort oder Outfit wechselst. Vergiss nicht, die fertigen Sequenzen runterzuladen! Für den Fall, dass Instagram deinen Entwurf verschluckt – das ist mir leider schon mehr als einmal passiert. Alternativ kannst du auch Video-Sequenzen oder Fotos vorab aufnehmen und in einer App wie CapCut bearbeiten. Das bietet sich vor allem an, wenn du etwas aufwendiges produzierst oder Landschaften, Tiere… aufnimmst. Du kannst jederzeit Videos und Fotos in dein Reel hochladen wie bei den Stories auch – das Kürzen der Sequenzen auf die eigenen Längen ist möglich. Bitte lade nicht illegal Songs oder Original-Audios von anderen hoch, sondern nutze die Audios aus der App.

In der Nachbearbeitung auf Instagram lassen sich Sticker und Text einfügen. Der Text kann dabei sogar auf einzelne Sequenzen gesetzt werden, sodass du ihn nur da hst, wenn er auch da sein soll. Außerdem fügst du am Ende ein Titelbild ein oder wählst es aus dem Video aus. Denk also daran, auch ein Foto zu machen! Und dann – Caption, Hashtags und ab damit.

Was gibt es sonst zu beachten?

Hab Spaß! Das ist ganz wichtig. Verkrampf dich nicht, nimm nicht gezwungenermaßen an irgendwelchen Challenges teil. Gerade am Anfang dauert es, Instagram Reels zu produzieren. Interagiere – mit deinen Followern, aber auch darüber hinaus. Es geht um Community, nicht um Competition. Poste regelmäßig und bleib dran, auch wenn es mal nicht klappt oder nicht so schnell vorangeht, wie du dir das vorgestellt hattest. Und hab Spaß!

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Carla Maria ist Gründerin des Blogs "Moin Mollie!" Mit Herzblut und Augenzwinkern, aber auch viel Leidenschaft und Ernst schreibt sie zu allen Themen, die sie in ihrem Alltag beschäftigen. "Wichtig ist, was du draus machst." Über jeden Kommentar zu ihren Beiträgen freut sie sich übrigens sehr - egal wie lang oder kurz er ist :)

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